Gesunde Zimtsterne | die besten Gewürze für Körper und Seele

Wer von euch hat die Weihnachtsbäckerei schon eröffnet? Und falls nicht, dann wird es jetzt so langsam höchste Zeit. Ein leckeres, einfaches und schnelles Plätzchenrezept für Zimtsterne mit gesunden Zutaten habe ich heute für dich. Wie du weißt, gehört Zimt zu meinen großen Highlights an Gewürze, die in meiner Küche nicht fehlen dürfen. Überhaupt sind Gewürze während der Weihnachtszeit ein absolutes Muss, denn ein unfassbar schöner Nebeneffekt beim Plätzchenbacken ist der Duft, der sich dabei im ganzen Haus verbreitet. Und das Beste: Dieser Duft macht nicht nur glücklich, sondern die Gewürze, von denen er stammt, machen sogar gesund. Und wusstest du, dass manche Gewürze sogar beim Abnehmen helfen können? Abnehmen mit Weihnachtsgewürzen klingt verrückt, oder? Genau deswegen möchte ich dir hier meine liebsten Weihnachtsgewürze vorstellen und verraten, was sie zu echtem Superfood macht. 

Zimt  

Zimt darf meiner Meinung nach in wirklich keiner Küche fehlen. Porridge, Bratäpfel, Crumble, Cookies, aber auch Currys und Suppen erhalten durch ihn eine feine süßliche Note. Beim Kauf solltest du allerdings darauf achten, dass du zu Ceylon-Zimt greifst. Im Vergleich zu Cassia-Zimt ist dieser zwar teurer, aber auch viel gesünder. Denn während Ceylon-Zimt blutreinigend, verdauungsfördernd, immunstärkend und stimmungsaufhellend wirkt, kann Cassia-Zimt in größeren Mengen verzehrt sogar die Leber schädigen. 

Ingwer 

Dass ich Ingwer liebe, muss ich wohl kaum noch erwähnen. Gerade in der kalten Jahreszeit schätze ich seine immunstärkende Wirkung und trinke deswegen regelmäßig Ingwer-Shots (https://www.naturallygood.de/ingwer-shots-energy-beauty-immun-booster-3-leckere-rezepte/). Außerdem regt er die Verdauung an, wärmt von innen und verleiht Getränken und Gerichten eine herrliche Schärfe. Ingwer passt hervorragend in Currys, Eintöpfe, Kürbissuppe oder einfach als Tee mit etwas frischem Zitronensaft. 

Kardamom 

Ich liebe Kardamom in Süßspeisen. In der indischen Küche wird er häufig auch in pikanten Gerichten verwendet, um mit seiner kühlenden Wirkung der Chili-Schärfe entgegen zu steuern. Auf jeden Fall kannst du bei deinem nächsten Süßhunger-Jieper ausprobieren, ob Kardamom diesen stoppen kann. Dafür kannst du beispielsweise auf einer Kardamom-Kapsel kauen oder einen Schwarztee mit Kardamom und etwas Milch trinken. Und damit nicht genug! Kardamom kann ebenfalls gegen Erkältungen helfen, weil er schleimlösende Stoffe enthält. 

Nelken 

Nelken sind nicht jedermanns Sache – das muss ich zugeben. Aber im Glühwein oder Milchreis dürfen sie bei mir auf keinen Fall fehlen. Ich liebe ihre dezente Schärfe und den Duft. Den Duft verdankt das Gewürz übrigens dessen ätherischen Ölen. Diese sind es auch, die schmerzlindernd wirken können. Bei Zahnschmerzen kann es beispielsweise helfen eine Gewürznelke zu lutschen und leicht zu zerkauen. Einen Versuch ist es wert, oder? 

Sternanis 

Keine Lebkuchen ohne Sternanis! Und das ist gut so. Denn das Gewürz sieht nicht nur wunderhübsch aus, sondern kann auch bei Verdauungsbeschwerden helfen. Seine krampflösende Wirkung hilft zudem gegen Bauchschmerzen und auch gegen Husten und Halsschmerzen soll er ankommen. Für mich ist es außerdem das hübscheste unter den Gewürzen. Und die Sternform wirkt auf mich jedes Mal wie ein kleines Wunder der Natur. 

Vanille 

Wusstest du, dass jede einzelne Vanilleschote die Fruchtkapsel einer Orchidee ist? Die Ernte ist mühsam, deswegen lohnt es sich auf Fairtrade Vanille zu setzen und das Gewürz dosiert zu genießen. Vanille schmeckt leicht süß und kann deswegen den Süßhunger wunderbar stoppen. Dafür einfach an einer Schote schnuppern oder ein wenig Joghurt mit dem Mark oder Pulver von Vanille als Zwischensnack aufpimpen. Zudem wirkt Vanille stimmungsaufhellend und kann Ängste vermindern.

Du siehst: Jedes Gewürz ist auf seine Weise ein kleines Wunder – aus geschmacklicher wie auch gesundheitlicher Sicht. Beim Backen kannst du oft dank Zimt, Vanille, Kardamom und Co. Zucker einsparen und somit dein Gebäck gesünder und leichter gestalten. Mein Tipp ist: Tob dich ruhig richtig aus mit den Gewürzen und probier aus, was dir am besten schmeckt. Im Porridge schmecken sie allesamt herrlich. Meinen Buchweizen-Zimt-Porridge kann ich dir deswegen wärmstens empfehlen: https://www.naturallygood.de/buchweizen-zimt-porridge-mit-birnen-und-rohkakao-glutenfrei-vegan/

Und auch mein schnelles Plätzchenrezept für gesunde Zimtsterne solltest du unbedingt mal ausprobieren.

Übrigens verwende ich in meinen Rezepten und Workshops ausschließlich die guten Gewürze von Spicebar. Schau doch mal gerne auf deren Website vorbei ;)

Ich wünsche dir eine wunderbare und duftende Vorweihnachtszeit!  

Gesunde Zimtsterne

Dieses Rezept für gesunde Zimtsterne ist mit gemahlenen Mandeln und Haselnüssen gebacken.
Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit20 Min.
Gericht: Dessert
Land & Region: Mediterran
Keyword: gesunde zimtsterne, nachtisch, Nussplätzchen, zimtsterne
Portionen: 30 Stück
Autor: Adaeze

Zutaten

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 EL Leinsamen geschrotet
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 3 EL Honig oder Ahornsirup
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • Etwas Puderzucker nach Belieben

Anleitung

  • Leinsamen mit etwas Wasser vermengen und kurz quellen lassen. Anschließend die übrigen Zutaten dazugeben und gut vermengen bis ein klebriger Teig entsteht.
  • Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und und ca. 30 Minuten kaltstellen.
  • Den Backofen auf 150 grad Umluft vorheizen und den Teig zwischen zwei Backpapieren gut ausrollen und die Sterne ausstechen.
  • Zimtsterne auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 10 Minuten hellbraun ausbacken.
  • Abschließend gut abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker oder einer Zucker-Eiweißglasur bestreichen
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1 Comment

  • Reply Sylvia Fahnler 17. Dezember 2019 at 17:10

    hi!
    danke für all die Inspirationen! ichvhabe eine Frage zu den Rezepten: die Gesunden Zimtsterne und die Nussplätzchen mit Füllung sind zwar geschmacklich gut (man kann sie auch gut formen), aber so extrem trocken, dass man sie kaum schlucken kann (habe mich an die Rezeptangaben gehalten). Gibt es hier Erfahrungswerte, was kann ich tun, damit sie nächstes Mal etwas saftiger werden? Ich freue mich sehr über Antwort ;) lieben dank und herzliche Grüsse!

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