Pulled Chicken Burger mit Coleslaw (Spitzkohlsalat) aus gesunden Zutaten

Ich befinde mich ja derzeit noch in den USA im Urlaub. Da kommt man wirklich nicht am Thema Burger vorbei. Hier gibt es Burger tatsächlich an jeder Ecke und in allen Facetten. Ob mit oder ohne Fleisch, vegetarisch, vegan, es gibt nichts, was es nicht gibt und alles, was das Herz begehrt. Burger sind aber nicht nuf in den Staaten absolute Klassiker. Bei uns in Deutschland sind sie mindestens genauso beliebt. Auch bei mir zu Hause gibt es immer mal Burger. Meistens zur Grillsaison, da die Kinder sie lieben. Grundsätzlich finde ich daran auch gar nichts Verwerfliches. Wer behauptet eigentlich das Burger immer gänzlich ungesund sein müssen? Ich jedenfalls nicht. Die einzige Bedingung die ich an einen guten Burger stelle ist, dass er selbst gemacht ist. Beim Thema Fleischqualität gibt es für mich zum Beispiel keinerlei Kompromisse. Ich entscheide mich ausschließlich für Fleisch aus artgerechter Haltung und Bioqualität, was natürlich auch geschmacklich einen großen Unterschied macht.

Wer auch Toppings wie Salate und Saucen schnell selbst zubereitet, schafft es sogar ein vermeintlich ungesundes Fastfood-Rezept gesund zu interpretieren.

Da es auf dem Blog bereits ein Rezept für einen vegetarischen und veganen Burger mit Rote Bete bzw. Linsen gibt, teile ich heute mir dir ein köstliches Rezept für einen Pulled Chicken Burger. Vielleicht kennst du bereits Pulled Pork Burger? In den letzten Jahren hat sich diese Burger-Version zu einem regelrechten Hype entwickelt. Das Fleisch für einen pulled Pork Burger zuzubereiten ist allerdings ziemlich aufwendig und benötigt entsprechend Zeit. Da ich zudem auch gar kein Schweinefleisch esse, die einzelnen Geschmackskomponenten aber dennoch sehr köstlich finde, habe ich mich für eine etwas leichtere und unaufwendigere Version mit Hähnchenfleisch entschieden. Ich finde die Version unglaublich gut und bin mir sicher, dass du sie auch lieben wirst. Als Topping habe ich noch ein klassisch amerikanisches Coleslaw (Spitzkohlsalat) Rezept für dich.

Die einzelnen Komponenten (Pulled Chicken, Coleslaw & Barbecue-Sauce) hast du super einfach und schnell zubereitet. Und lass dich dabei bitte nicht vom Blick auf die Gesamt-Rezeptzubereitungszeit abschrecken. Die meiste Zeit grillt das Fleisch nämlich einfach nur im Backofen bzw. Grill vor sich hin.

In der Zeit dazwischen kannst du dich mit Ruhe anderen Dingen widmen, weshalb ich dieses Rezept auch als tolles Rezept für Parties und Gäste empfehlen kann. Ich habe es schon super oft für mehr als 20-30 Personen zubereitet und hatte im Vorfeld wirklich kaum Arbeit. Das Schöne daran ist dass du alles super vorbereiten kannst. Das gilt sowohl für das Fleisch, die Sauce als auch für den Coleslaw. Je länger die einzelnen Zutaten im Nachgang noch etwas durchziehen können, desto besser schmecken sie am Ende.

Übrigens habe ich das ultimative Burger Bun Rezept (Brötchen) für mich noch nicht gefunden. Allerdings muss ich auch gestehen, dass wir einen super Bio-Bäcker vor Ort haben, der Burger-Brötchen in Demeter-Qualität und auf Bestellung backt. Diese Qualität zu toppen, wird wohl eher eine Herausforderung werden. Ich arbeite aber trotzdem dran und bin sicher, auch hier bald eine gesunde selbst gemachte Brötchen-Alternative vorstellen zu können. Falls du bis dahin ein tolles Burger-Brötchen-Rezept für mich hast, dann immer her damit. Ich freue mich es zu testen.

4 von 1 Bewertung
Pulled Chicken Burger mit Coleslaw (Spitzkohlsalat) aus gesunden Zutaten
Vorbereitungszeit
30 Min.
Zubereitungszeit
1 Std.
Arbeitszeit
1 Std. 15 Min.
 
Gericht: Main Course
Portionen: 4 Burger
Autor: Adaeze
Zutaten
  • 4 Bio Hähnchenkeulen mit Haut
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1,5 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 TL Kurkumapulver
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer
  • 3 EL Honig oder Ahornsirup
  • 1 EL Kokosöl flüssig
  • 8-10 EL BBQ-Sauce + zusätzliche Sauce
  • 1 Bio-Zitrone
Zutaten Spitzkohl-Salat (Coleslaw)
  • 600 g Spitzkohl
  • 2-3 Karotten
  • 1 Zwiebel
  • 100 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL frischer Zitronensaft
  • 1 EL Ahornsirup
  • Salz + Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4-6 Burger Brötchen
Anleitungen
Zubereitung Pulled Chicken
  1. Backofen oder -Grill auf 200 Grad vorheizen. Hähnchenkeulen abwaschen und trocken tupfen. Zitrone in Scheiben schneiden und in eine Auflaufform legen. Die übrigen Zutaten (Kurkuma, Paprikapulver, Kokosöl, Honig, Salz und Pfeffer) zu einer Marinade verrühren und die Hähnchenkeulen damit rundum bestreichen. Hähnchenkeulen (mit der Hautseite nach oben) auf die Zitronen legen. Zwiebeln und Knoblauchzehen in Ringe schneiden und mit den Loorbeerblättern dazugeben.

  2. Die Auflaufform mit Alufolie verschließen und für ca. 1-1,5 Stunden in den Backofen geben. Dabei immer wieder kontrollieren. Das Haut sollte am Ende schön kross und das Hähnchenfleisch weich sein.

  3. Die Keulen nach ca. 50 - 60 Minuten mit 2-3 EL BBQ-Sauce bestreichen und zu Ende garen. Gegenfalls ca. 10-15 Minuten gegen Ende des Backvorgangs die Alufolie entfernen und "offen" weiterbacken, damit die Haut schön kross wird. 

Zubereitung Spitzkohl (Coleslaw)
  1. Spitzkohl waschen, putzen, vierteln und vom Strunk befreien. Den Kohl quer in dünne Streifen schneiden. Zwiebeln schälen und würfeln. Karotten schälen und grob raspeln. Petersilie hacken.

  2. Alle Zutaten miteinander vermengen. Joghurt, Olivenöl, Apflelessig, Zitronensaft, Honig, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren und unter die Spitzkohl-Karotten-Mischung geben. Den Salat abschmecken, beiseite stellen und ziehen lassen.

  3. Hähnchenkeulen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Anschließend die Haut und das Fleisch von den Knochen abzupfen. Übrige Barbecuesauce im Topf erwärmen und zum Schluss mit dem Fleisch vermengen. Pulled Chicken auf die Burger-Brötchen geben und Spitzkohl darüber geben.

Previous Post Next Post

You Might Also Like

1 Comment

  • Reply Andrea 14. August 2018 at 10:48

    Sehr, sehr lecker. Ich liebe Huhn in allen Varianten. Ich habe zwecks Verfügbarkeit den Spitzkohl gegen Chinakohl getauscht, was das ganze leicht bitter, aber nicht weniger lecker macht.

    Pulled Pork finde ich im übrigen nicht arbeitsaufwändig, man muss nur rechtzeitig die Schweineschulter auf den Smoker werfen. Garen tut es dann von allein.

    LG, Andrea von

    https://andyisstclean.blogspot.de

  • Leave a Reply