So gelingt die Ernährungsumstellung {Rezept: Bananen-Kuchen mit Haselnüssen}

Gewohnheiten zu erneuern ist gar nicht so einfach. Gerade mit Blick auf eine Ernährungsumstellung kann es sogar ziemlich anstrengend und herausfordernd werden, ungeliebte gegen neue Gewohnheiten einzutauschen. Leider kommen uns unsere Gefühle und unbewussten Handlungen gerne in die Quere und machen uns einen Strich durch die Rechnung. In diesen Momenten verfallen wir dann oftmals in alte Muster und werfen nicht selten unsere guten Wünsche und Vorsätze über Bord. Deshalb gilt: Je bewusster du dir darüber bist, desto besser kannst du Wege und Lösungen finden, um langfristig dranzubleiben. Meine einfachen Tipps und ein köstliches, gesundes Rezept für Bananen-Kuchen, das ohne raffinierten Zucker auskommt, teile ich mit dir am Ende des Blogposts. Es ist super schnell gemacht und passt aufgrund der wertvollen Zutaten auch gerne mal morgens zum Frühstück. Und vielleicht verzichtest du ja gerade auf Zucker und sucht ein gesundes Nasch-Rezept? Dann probiere es unbedingt aus. ;)

Hier kommen meine 5 Tipps, die dir bei deiner Ernährungsumstellung helfen:

Baby Steps

Nimm dir nicht gleich zu Beginn zu viel vor. Vielleicht kennst du das: du hast dir fest vorgenommen, deine Ernährung umzustellen, bist hochmotiviert und möchtest am besten gleich alles auf einmal in Angriff nehmen? Gut so, aber mein Rat lautet dennoch: Nimm dir nicht zu viel auf einmal vor, sondern taste dich in keinen Schritt an dein Ziel heran. Die Gefahr, dass wir an unserem selbst auferlegten Tempo scheitern ist leider groß. Denn, sobald die erste Euphorie vorbei ist, ist ganz schnell auch die Motivation dahin. In diesem Moment laufen wir Gefahr einzuknicken und unser Ziel aus den Augen zu verlieren. Deshalb: Setze dir konkrete Ziele und arbeite diese in keinen Schritten, nacheinander anstatt gleichzeitig, ab. Konkret bedeutet das: vielleicht erst mal täglich mit einem ausgewogenem und gesunden Frühstück in den Tag starten, anstatt die ganze Woche bereits durchzuplanen. 

Horche in dich hinein

Beobachte dich ab jetzt öfter selbst und kenne die Ursache für bestimmte Mechanismen. Isst du häufig einfach so – ohne Hunger? Dann steckt wahrscheinlich ein ganz anderes Bedürfnis dahinter. Versuchst du eventuell Stress auszugleichen, oder deine Seele zu trösten? In dem Moment, in dem du mehr auf dich achtest, lernst du dich und deine Bedürfnisse besser kennen. Das Schöne daran: Anstatt einfach zum nächsten Schokoriegel zu greifen, oder irgendwelche leeren Kalorien in dich hineinzustopfen, lernst du den Ursachen auf den Grund zu gehen und kannst dich gleichzeitig bewusst für andere Möglichkeiten zur Bedürfnisbefriedigung entscheiden. 

Finde heraus welcher Typ du bist

Es hilft dir bei deiner Ernährungsumstellung darauf zu achten, welcher Typ Mensch du bist. Bist du eher jemand, der zu Bequemlichkeit neigt und deshalb eventuell hin und wieder vom Plan Abkommen kann? Dann wirst du vielleicht auch nicht der Typ sein, der kleine Ernährungssünden konsequent durch Bewegungseinheiten ausgleicht. Vielleicht ist jedoch ein strikter Saft- und Smoothie-Tag zum Ausgleich für dich wiederum genau das richtige, um wieder in deine Balance und Routine zu kommen. Wichtig ist: sei ehrlich zu dir und finde die Strategie, die zu dir passt. 

Erlaube dir Ausnahmen

Geh mit dir nicht zu hart ins Gericht. Du wirst immer wieder mal an Punkte kommen, an denen du das Gefühl hast, jetzt, sofort und unbedingt den Schokoriegel, oder die Portion Pommes, essen zu müssen. Das ist menschlich und das ist gut so. Diese Tage und Momente kennen wir alle. Deshalb meine Devise: genieße es in vollen Zügen und bedenke, dass die Dosis das Gift macht. Verbote wecken bloß Begehrlichkeiten und sind in diesem Zusammenhang kontraproduktiv. Lege den Fokus deshalb darauf, die Häufigkeit deiner Ausnahmen in den Griff zu bekommen. 

Behalte dein Ziel im Blick

Gerade dann, wenn Tage dazwischen liegen, an denen es nicht so nach Plan gelaufen ist, neigen wir schnell dazu die Flinte ins Korn zu werfen. Mach das nicht!!! Sondern erinnere dich daran, warum du überhaupt angefangen hast, deine Gewohnheiten auf gesund umzustellen. Gesunde Lebensgewohnheiten entstehen nicht von heute auf morgen. All das ist ein Prozess, an dem wir langfristig – ja sogar ein lebenslang dranbleiben müssen. Es geht jedoch nicht ums Durchhalten, sondern darum, dass du erkennst, dass du all das nur für dich und deine Gesundheit tust. Tue alles mit Freude und sieh deine täglichen Handlungen ausschließlich als schöne Investition in dich selbst. 

Höre dir hier auch gerne noch mal meine Podcastfolge an

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Welche Dinge fallen dir gerade besonders schwer bei deiner Ernährungsumstellung? Schreib mir gerne hier in die Kommentare. 

Ich wünsche Dir viel Freud bei deiner Ernährungsumstellung. 

Vorbereitungszeit15 Min.
Zubereitungszeit50 Min.
Gericht: Breakfast, Frühstück
Keyword: apfelkuchen, bananen kuchen, Bananenbrot, Brot
Autor: Adaeze

Zutaten

  • 4-5 reife Bananen
  • 100 g Haselnüsse, geröstet
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 250 g Buchweizenmehl
  • 100 ml Pflanzen-Drink ich habe Mandel verwendet
  • 1/2 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 TL Naturally Good Rise & Shine Gewürz
  • 50 g Nussmus z. B. Mandelmus
  • 50 ml Kokosöl flüssig
  • 100 g Beeren-Kompott z. B. Cranberry-Kompott

Anleitung

  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Bananen schälen und mit der Gabel zerdrücken. Haselnüsse in den Backofen geben und ca. 10 Minuten rösten. Die Schale anschließend mit einem Handtuch abrubbeln und die Nüsse grob hacken. Mandeln mahlen. Kokosöl erwärmen.
  • Kokosöl mit Bananen, Rise & Shine Gewürz und Pflanzen-Drink in einer großen Schüssel mit einem Handmixer verquirlen. Mehl, Backpulver, Mandeln und die Hälfte der Haselnüsse zufügen und ebenfalls unter die Masse mixen. Das Beeren-Kompott vorsichtig unterheben.
  • Den Teig in eine mit Öl ausgefettete Gugelhupfform füllen und die übrigen Haselnüssen in den Teig geben. Den Kuchen ca. 50-60 Minuten hellbraun ausbacken.

Anmerkungen

Für das Rezept benötigst du eine Gugelhupf-Backform
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