Fruchtige Mango-Popsicles mit Superfoods (ohne Zucker)

Mit den ersten Sonnenstrahlen steigt auch die Lust auf ein fruchtig-frisches Eis, richtig? Und was die Sorte betrifft, so gibt es seit meiner Kindheit eine ganz große Liebe. Vielleicht erinnert ihr euch noch an das auch heute noch erhältliche Orangen-Eis am Stiel eines namhaften Eisherstellers? Genau mein Ding. Theoretisch bis heute. Dennoch mache ich heute lieber einen großen Bogen um die im Supermarkt erhältliche Version. In der Praxis bevorzuge ich nämlich ganz klar lieber selbst gemachtes Eis. Die gesunde Variante – ohne Zucker, Farb- und Zusatzstoffe – dafür aber mit dem Besten was uns die Natur zu bieten hat.

Vor allem bei Eis gibt es so viele tolle Möglichkeiten, um dies als gesunde Snackalternative zuzubereiten. Die Zubereitungszeit beträgt oftmals nur wenige Minuten und die Formel für selbst gemachtes Fruchteis ist kinderleicht: Denn dafür benötigt man nicht mehr als reife Früchte. Das war es. Achte bei der Zubereitung auf jeden Fall auf einen guten Reifegrad der Früchte, denn dadurch benötigst du in der Regel keinerlei zusätzliche Süßalternativen. Da ich bei der Zubereitung von diesem Eis sehr reife Mangos verwendet habe, kommt es tatsächlich ohne jegliche zusätzliche Süße aus und bleibt absolut zuckerfrei. Im besten Fall besteht dein selbst gemachtes Fruchteis also aus nichts, als reinen Früchten. Super einfach, super gesund und super lecker.

Superfoods – Zusätzliches Plus für deine Gesundheit

Möchtest du noch ein „Plus“ für die Gesundheit herausholen, so lässt sich durch die Ergänzung mit Superfood-Zutaten ein zusätzlicher Mehrwert für die Gesundheit herausholen.

So habe ich dieses Mango-Eis-Rezept mit wunderbaren Superfood-Zutaten wie Kurkuma, Blütenpollen oder Rohkakao aufgepeppt. Klar, geht es theoretisch auch ohne diese Zutaten, aber, abgesehen von der schönen Optik, schmeckt die Kombination einfach auch wahnsinnig gut. Und warum sollten wir nicht auch beim Snacken noch das Maximum für unsere Gesundheit herausholen, wenn es so einfach ist?

Übrigens benötigst du für die Zubereitung noch nicht mal eine Eismaschine. Ich selbst besitze keine. Alle Eisrezepte auf dem Blog sind ohne Eismaschine zuzubereiten. Für die Eis-Basis, die aus reifen Mangos besteht, wird das Fruchtfleisch der Mangos vom Kern gelöst und anschließend fein püriert. Ganz nach Belieben kommt zur Masse noch etwas frischgepresster Orangensaft, eine Prise Kurkumapulver und ein wenig Kokosmilch. Schmeckt herrlich sommerlich-exotisch. Danach wird das Ganze in Eisförmchen gefüllt. Sobald die Masse gefroren ist, kannst du die fertigen Eisförmchen in flüssige Schokoladesauce eintauchen und Blütenpollen darüber geben.

Was denkst Du? Ich wünsche viel Spaß beim Ausprobieren.

Fruchtige Mango-Orangen-Popsicles

Vorbereitungszeit5 Min.
Zubereitungszeit5 Min.
Arbeitszeit10 Min.
Gericht: Dessert
Portionen: 8 Popsicles
Author: Adaeze

Zutaten

Für das Mango-Eis

  • 2 reife Mangos
  • 1 Prise Kurkumapulver
  • 1 Orange (Saft und Schale) Bio-Orange
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 EL Blütenpollen nach Belieben
  • 1 EL Kokosraspeln nach Belieben

Für die Schokosauce

  • 1 EL Kokosöl
  • 1 EL Rohkakao
  • 1 EL Reissirup

Anleitung

Mango-Eis

  • Mangos schälen und Fruchtfleisch vom Kern befreien. Orangenzesten abreiben und Orange pressen.
  • Kokosmilch mit allen Zutaten (bis auf die Blütenpollen und Kokosraspeln) in den Hochleistungsmixer geben und fein mixen. Die Masse in die Popsicle-Form füllen und 4-5 Stunden (oder über Nacht) gefrieren lassen.
  • Sobald die Masse festgefroren ist, aus der Form nehmen und in die Schokosauce eintauchen. Abschließend mit Blütenpollen bestreuen und sofort genießen.

Schokosauce

  • Das Kokosöl im Topf erwärmen. Nun den Kakao einrühren und zum Schluss ein wenig Reissirup zum Süßen dazugeben. Das Ganze mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren. Das Eis aus den Förmchen nehmen und in die Schokosauce eintauchen. Nach Belieben mit Blütenpollen und Kokosraspeln bestreuen.
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2 Comments

  • Reply Polly 24. April 2018 at 13:24

    Hi!
    Ich bin gerade über Umwege hier gelandet und fand das Rezept sehr interessant – es liest sich zumindest sehr lecker! Allerdings bin ich bezüglich der Blütenpollen ein wenig irritiert – zum einen, weil doch eigentlich Blütenpollen zur Vermehrung der Pflanzen gebraucht werden (oder nicht?) und zum anderen, weil ich selbst Pollenallergikerin bin (überwiegend aber Gräserpollen). Welchen Hintergrund gibt es, Blütenpollen in der Ernährung zu verwenden, und gibt es da unterschiedliche Pollen für verschiedene Verwendungszwecke? Ich weiß jetzt nicht, ob du schon einmal etwas zu diesem Thema gemacht hast, aber es würde mich zumindest insgesamt sehr interessieren.
    LG

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