Blaubeer-Joghurt-Muffins + Tipps zum gesunden Backen

Frisch gebackene Blaubeer-Joghurt-Muffins sind für mich ein leckerer Dessert-Klassiker aus Kindertagen der auf dem Blog natürlich auf keinen Fall fehlen darf. Mein Rezept ist simpel, schnell gemacht und die etwas leichtere Variante zum Klassiker von damals. Zutaten wie Haferflocken, Joghurt, frische Blaubeeren und natürliche Süßmittel lassen die Muffins zu einer leckeren und gesünderen Dessert-Variante werden die wunderbar ins Clean-Eating-Konzept passt. Außerdem wird der Teig durch die Zugabe von Haferflocken und Joghurt aufgelockert und wunderbar fluffig und saftig.

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Dass Clean Eating und backen sehr gut funktionieren, habe ich ja schon öfter beschrieben. Hier gibt es noch mal meine Clean-Eating-Back-Tipps.

Weißmehl ersetze ich in Rezepten in der Regel 1 zu 1 durch Vollkornmehl, da in dieses aus dem ganzen Korn stammt und darin mehr Mineralstoffe enthalten sind.

Zusätzlich experimentiere ich gerne mit Pseudogetreidearten wie Buchweizen, Quinoa oder Amaranth, die sich vor allem bei einer Glutenunverträglichkeit als Mehlalternativen eignen. Außerdem ist Pseudogetreide äußerst proteinreich, was wiederum Anhängern der Low-Carb-Ernährung zugute kommt.

Bei diesen Blaubeer-Joghurt-Muffins habe ich mich jedoch für die Zugabe von Haferflocken entschieden. Haferflocken sind ebenfalls ein gute Möglichkeit sind, um ein paar Extranährwerte im Teig zu verstecken da sie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe enthalten und Energie liefern ohne zu belasten.

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Zum Thema Zucker…

Hierzu gibt es unterschiedliche Auffassung. Wichtig zu erwähnen finde ich, dass Zucker grundsätzlich Zucker bleibt und er deshalb sparsam verwendet werden sollte, ganz gleich aus welcher Quelle er stammt. Dennoch habe ich mich schon lange dazu entschieden Industriezucker durch natürliche Alternative zu ersetzen. In meinen Rezepten verwende ich stattdessen Ahornsirup, Reissirup, Kokosblütenzucker, Honig oder Datteln. Für welches ich mich wann entscheide, hängt ganz vom jeweiligen Rezept ab. In diesem Fall habe ich mich für Kokosblütenzucker entschieden. Von allen Zuckeralternativen soll er den niedrigsten glykämischen Index aufweisen. (Der glykämische Index eines Lebensmittels gibt an, wie stark dieses den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Niedrig-glykämische Nahrungsmittel sind daher gesünder und verträglicher, da sie keinen rapiden sondern langsamen und gleichmäßigen Anstieg des Blutzuckerspiegels hervorrufen).

Geschmacklich empfinde ich Kokosblütenzucker übrigens als sehr süß, obwohl ich immer wieder lese, dass er im Gegensatz zu Industriezucker viel weniger Süßkraft besitzt. Das kann ich jedoch nicht bestätigen. Ich finde sogar, dass er durch seinen leichten Karamellgeschmack weitaus intensiver schmeckt als normaler weißer Zucker. Das ist zumindest mein Empfinden, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich weißen Zucker in isolierter Form bereits seit Jahren kaum noch esse und in diesem Punkt etwas sensibler bin.

Wer beim Backen grundsätzlich lieber zu Zucker als zu alternativen Süßmitteln greift dem empfehle ich die Verwendung von Vollrohrzucker. Vollrohrzucker ist unraffiniert und enthält noch alle Inhaltsstoffe des Zuckerrohrsaftes. Vollrohrzucker gilt damit als die natürlichste braune Zuckersorte.

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Ein weiterer Tipp den du beim Backen immer anwenden kannst um den Zuckeranteil möglichst gering zu halten, ist die im Rezept angegebene Zuckermenge um die Hälfte zu reduzieren. In der Regel enthalten die meisten Rezepte viel zu viel Zucker. In der Vergangenheit habe ich es mehrfach ausprobiert und die im Rezept angegebenen Zuckerangaben einfach halbiert oder sogar noch um mehr als die Hälfte reduziert. Geschmacklich habe ich das Endresultat immer für gut befunden. Persönlich haben mir viele Rezepte mit weniger Zucker sogar noch besser geschmeckt, da sie nicht so aufdringlich süß waren.

Vor allem bei Obst- und Fruchtkuchen-Rezepten lässt sich diese Regel gut adaptieren, da du hierbei zusätzlich mit der Süßkraft der Früchte kalkulieren kannst. Mein Blaubeer-Joghurt-Muffin-Rezept enthält zum Beispiel 200 g Blaubeeren. Beeren gehören zwar zu den zuckerarmen Obstsorten, dennoch enthalten sie Fruchtzucker, der wiederum zur Süße des Gesamtresultates beiträgt. Anhand der verwendeten Obstsorte lässt sich demnach die Süße deines Backergebnisses gut steuern. Merke: Je süßer deine Obstsorte oder der Reifegrad des verwendeten Obstes, desto süßer das Endergebnis.

 

Blaubeer-Joghurt-Muffins

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Zutaten für 12 Stück

200 g Vollkornmehl (ich habe Dinkelvollkornmehl verwendet)

60 g Haferflocken

1,5 TL Weinstein Backpulver

100 g weiche Butter

300 g Naturjoghurt

200 g Blaubeeren

2 Eier

80 g Kokosblüten- oder Vollrohrzucker

1 Prise Vanille

12 Papierförmchen

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C vorheizen. Die Papierförmchen in das Muffin-Blech setzen.
  2. Mehl mit Haferflocken und Backpulver gut mischen. Die Eier verquirlen. Zucker, Vanille, Butter und Joghurt hinzufügen und alles vermengen. Die Mehlmischung dazugeben und alles gut verrühren.
  3. Die Blaubeeren waschen und vorsichtig unter den Teig heben. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen und auf der mittleren Einschubleiste ca. 2ß-25 Minuten hellbraun ausbacken.
  4. Muffins noch 5 Minuten im Blech ruhen lassen, herausnehmen warm servieren.

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5 Kommentare

  1. lara

    Hi,
    Ich will das Rezept gerne einmal Testen aber den Kokosbltenzucker durch Honig etc. ersetzen. Ist das machbar? Und wenn ja wie viel kann man da dann ca. verwenden?
    Gruß Lara

  2. Kristina

    Vielen Dank für dieses tolle Rezept. Wir benutzen keinerlei Zucker oder ähnliches und mein 1 jähriger Sohn liebt diese Muffins.

  3. Adaeze

    Liebe Kristina,
    das freut mich sehr. :-) Mein Kinder lieben es auch sehr und das ist am Ende immer der beste Beweis.

    Liebe Grüße,
    Adaeze

  4. Julia

    Mhh war sehr lecker nur leider hat sich meine Butter nicht wirklich vermischt, vielleicht hätte ich die Butter erst einmal mit dem Zucker und Ei vermischen sollen? Beim backen ist leider ganz viel Fett ausgetreten und die Muffins sind quasi drin geschwommen. Vielleicht lag es daran, dass die Butter nicht so gut vermischt war?

  5. Adaeze

    Liebe Julia,

    ehrlich gesagt, weiß ich gerade nicht woran es lag. Bei mir sind sie immer sehr gut geworden. Probiere es doch nochmal mit dem Vorschlag, den du gemacht hast. Vielleicht war die Butter einfach nicht weich genüg?

    Liebe Grüße,
    Adaeze

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