Sushi Maki-Rollen selber machen | Schritt für Schritt Anleitung für Zwilling*

Sushi Maki Rollen… Ich liebe sie. Beim Japaner bestelle ich sie in allen möglichen Varianten – mal vegetarisch, mal vegan, mal mit Fisch sehr gerne spicy – genug bekomme ich jedenfalls nie. Die leckeren kleinen japanischen Reisrollen, die mit allerlei guten Zutaten gefüllt und von einem Noriblatt (Algenblatt) umhüllt sind, zuhause selbst zuzubereiten kam mir bisher jedoch noch nie so richtig in den Sinn. Viel zu aufwendig – dachte ich zumindest immer. Dabei lassen sich Sushi Maki Rollen in der DIY-Variante für zu Hause sogar richtig gut selbst zubereiten. Am Ende des Blogposts habe ich eine Schritt für Schritt Anleitung für die Zubereitung.

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Für die aktuelle Kampagne Culinary World by Zwilling, die gerade Station in Japan macht, wurde ich gefragt, ob ich Lust habe, eine kulinarische Reise durch die Küche Japans zu machen. Klar hatte ich. Wenn ich an Japan denke, denke ich sofort an leichtes Essen, ästhetisch angerichtet, ich denke an Sushi und Sushi Maki Rollen.

Essen spielt eine zentrale Rolle in Japans komplexer Küche. Die Zubereitung, das Anrichten und das Miteinander haben fast schon einen zeremoniellen Charakter. Japaner legen sehr viel Wert auf die Optik und Präsentation der Speisen. Der achtsame Umgang mit Lebensmitteln steht immer an erster Stelle. Eine Philosophie die mir sehr zusagt.

Vor allem bei Speisen wie Sushi und Maki-Rollen liegt das Augenmerk auf der exakten und sauberen Schneidetechnik. Ein gutes Messer gehört in Japan deshalb zu jeder Haushalts-Grundausstattung und sollte es auch für dich, wenn du Sushis und Maki-Rollen selbst zubereiten möchtest.

Falls du die leckeren kleinen Rollen noch nie selbst zubereitet hast, dann empfehle ich dir dies unbedingt mal zu tun. Klar sind selbst gemachte Sushi Maki-Rollen niemals vergleichbar mit den wahnsinnig kunstvoll gestalteten Rollen aus dem japanischen Restaurant. Das müssen sie aber auch gar nicht. Ein ausgebildeter Sushi-Koch genießt schließlich in der Regel eine Lehrzeit zwischen 6 und 10 Jahren, bevor er die hohe Sushi-Kunst ausführen darf. Da mithalten zu wollen, wäre undenkbar und ein wenig lächerlich. Bei selbst gemachten Sushi Maki-Rollen geht es mir vielmehr um den Spaß, die Kreativität, das Miteinander und den gesunden Genuss der mit jeder Rolle verbunden ist.

Was du für die Zubereitung benötigst?

  • Eine klassische japanische Bambusmatte (bekommst du in jedem gut sortierten Supermarkt oder Asiamarkt),
  • die Haupt-Zutaten wie Sushireis und Noriblätter,
  • deine Lieblings-Füllzutaten wie Gemüse und / oder frischer Fisch
  • ein gutes Messer. Im Idealfall ein Japanisches, wie dieses hier von ZWILLING, um am Ende alles sauber in mundgerechte Rollen zu schneiden.

Und auch wenn du Freunde oder Gäste erwartest, sind selbst gemachte Sushi Maki-Rollen immer wieder ein kleines Highlight. Da sie sich im Kühlschrank gut und ohne Probleme frisch halten lassen, eignen sind sie die ideale Vorspeise für Gäste. Mindestens genauso viel Spaß macht ist es aber auch Maki-Rollen in gemeinsamer Runde zuzubereiten. Das Zusammenstellen der eigenen Rolle ist immer wieder ein kleines Highlight. Hier kann jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen. Und hat man den Dreh erst raus, geht das Rollen unglaublich schnell von der Hand.

Und so bereitest du Sushi Maki-Rollen zu…

Die Zutaten

Als Hauptzutaten benötigst du Sushireis und Reisessig, Noriblätter (Algenblätter), eine Bambusmatte mit der du die Sushi Maki-Rollen zusammenrollen kannst, etwas Wasabipaste und Ingwer zum Würzen. Alle Zutaten bekommst du im Asialaden oder gut sortierten Supermarkt. Bei der Auswahl deiner Füll-Zutaten kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Ob du deine Rollen mit Fisch oder lieber rein vegan / vegetarische Rolle bevorzugst, bleibt dir überlassen. Falls du dich für die Zubereitung mit Fisch entscheidest, so eignen sich vor allem frischer Lachs, Thunfisch oder auch gekochte Garnelen. Achte beim Kauf jedoch auf beste Qualitätsstandards. Ich persönlich bevorzuge aus diesem Grund zu Hause lieber Gemüserollen die ich mit Gurken, Avocados, Karotten oder Frühlingszwiebeln zubereite. Als Gemüsesorte eignet sich natürlich auch jede andere beliebige Gemüsesorte. Wie gesagt, sind deiner Fantasie hierbei keinerlei Grenzen gesetzt.

Die Zubereitung

Die Zubereitung ist wirklich super einfach. Ich empfehle zuerst den Sushireis zu kochen und in der Zwischenzeit alle Zutaten in „rollentaugliche“ längliche Stücke zu schneiden. Sobald alles vorbereitet ist, geht es ans Eingemachte. Hierfür breitest du deine Bambusmatte auf einer Arbeitsunterlage aus und gibst darauf ein Noriblatt.

Anschließend verteilst den Sushireis auf das Noriblatt und drückst ihn mit den Fingern leicht an. Da dieser Vorgang ein wenig klebrig werden kann, solltest du hierfür deine Hände vorher mit etwas Essigwasser anfeuchten. Achte auch darauf am hinteren Noriblatt-Rand einen Abstand von ca. 2 cm zu lassen. Diesen benötigst du, um die Rolle am Ende sauber zusammenrollen zu können.

Nun verstreichst du auf die Reismitte ein wenig Wasabipaste und gibst deine Lieblings-Füllzutaten wie Gemüse und/oder Fisch darüber.

Um die Rolle zusammenzurollen, hebst du die Sushimatte am unteren Ende an und rollst alles mit leichtem Druck zusammen. Deine Füllung sollte dabei in der Mitte der Rolle bleiben.

Zum Schluss wird die Rolle in mundgerechte Stücke geschnitten. Dieser Vorgang kann abschließend ein wenig „tricky“ werden. Nicht aber, wenn du hierfür ein gutes Messer verwendest. Ein gutes Messer ist für ein sauberes Endergebnis der Rollen tatsächlich sehr entscheidend, da sie ansonsten beim schneiden zerdrückt werden. Im besten Fall verwendest du ein gutes japanisches Messer – eines wie dieses hier von Zwilling– das eine Rasiermesser scharfe Klinge besitzt. Es eignet sich sowohl vorher dazu alle Zutaten fein-säuberlich zu zerkleinern, als auch im Anschluss alle Rollen mühelos in saubere Stücke schneiden.

Hast du Lust das Sushi Maki-Rollen mal selbst zuzubereiten? Ich wünsche dir viel Spaß dabei.

Dieser Post ist mit freundlicher Unterstützung von ZWILLING entstanden. Ich danke für die schöne Zusammenarbeit. Meine Meinung bleibt davon unberührt. #ZWILLING1731 #culinaryworld

Sushi Maki Rollen selber machen
Vorbereitungszeit
30 Min.
Zubereitungszeit
10 Min.
Arbeitszeit
40 Min.
 
Gericht: Main Course
Portionen: 16 Stück
Zutaten
  • 300 g Sushireis
  • 1-2 TL Wasabipaste
  • 50 ml Reisessig
  • 1 Gurke
  • 2 Karotten
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Avocado
  • 1 Lachsfilet nach Belieben
  • Salz
  • 2 Noriblätter
  • etwas Wasser
Anleitungen
Zubereitung Sushireis
  1. Sushireis mehrmals unter kaltem Wasser waschen bis er klar ist. Danach den Reis mit Wasser bedecken und ca. 30 Minuten einweichen. Anschließend zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 15 Minuten köcheln und weitere 20 Minuten ruhen lassen. (Nicht in den Kühlschrank stellen, sonst wird er hart)

  2. 30 ml Reisessig und Salz miteinander verwemengen und zum Reis geben. Der Reis sollte eine gut befeuchtet sein. Das restliche Essig verwendest du für die Zubereitung von Essigwasser für die Maki-Rollen.

Zubereitung Sushi Maki-Rollen
  1. Die Sushimatte auf eine Arbeitsfläche legen. 1 Noriblatt auf das untere Ende der Suhimatte legen.

  2. Essig und Wasser in eine Schüssel geben, miteinander mischen und für die Zubereitung der Maki-Rollen bereitstellen.

  3. Die Hände mit Essigwasser befeuchten. Suhsireis auf das Noriblatt geben und mit beiden Händen andrücken. Der Reis sollte ca. 1 cm hoch sein. Zum hinteren Rand des Noriblattes sollten ca. 2 cm Abstand bleiben.

  4. Bestreiche die Reisfläche mit ein wenig Wasabipaste und deine Sushi-Zutaten (nach Belieben) in die Mitte der Reisfläche legen.

  5. Nun die Sushimatte am unteren Ende leicht anheben und den Reis mit Füllung vorsichtig einrollen.

  6. Die Rundung der Rolle formst du, indem du den oberen Teil der Sushimatte überlappen lässt und die Rolle nach und nach zusammenrollst. Achte dabei auf einen sanften Druck, damit sie nicht auseinander fällt.

  7. Sobald dieser Vorgang beendet ist, legst du die Maki-Rolle mit der Naht nach unten, auf ein Brett und schneidest sie mit einem scharfen Messer in Stücke. Mein Tipp: Um saubere Stücke zu erhalten, das Messer vor jedem Schneidevorgang leicht anzufeuchten.

Rezept-Anmerkungen

Für die Zubereitung benötigst du eine Sushimatte.

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