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Rote-Bete – Die Powerknolle als Veggie-Burger

Rote Beten bereichern unseren täglichen Speiseplan ungemein. Ob als Smoothies in Suppen oder Salaten. Rote Beten lassen sich vielseitig verwenden und schmecken dabei nicht nur super-lecker, sondern sind dazu noch ausgesprochen gesund. Aber habt Ihr schon mal einen Rote-Bete-Burger probiert? In der Veggie-Burger-Variante habe ich die Rote Bete zum ersten Mal probiert und war sofort begeistern.

Auf meinem täglichen Speiseplan stehen Rote Beten ganz oben. Ich verwende gerne die Gesamte Rote Bete, sowohl das Blattgrün morgens in meinen Smoothies, als auch die Knolle in Salaten und Suppen. Den Rote-Bete-Burger habe ich zum ersten Mal zubereitet. Der ist unglaublich würzig und lecker… Mit ein paar Kürbis-Pommes als Beilage liegen die Vitamin-Vorteile klar auf der Hand. Burger, Pommes und Vitamine? Das hört sich gut an, findet Ihr nicht auch? ;-)

Lest aber vorher noch mal alles über die gesundheitlichen Vorzüge von Rote Bete

Die Rote Bete wird aufgrund der Vielzahl an Vitaminen, Mineralien und wertvollen Pflanzenstoffen, auch „Powerknolle“ genannt und ist gerade für Sportler eine ideale Ergänzung, denn Rote Bete fördert die Bildung von Mitochondrien (Kraftwerke unserer Zellen), wodurch wir leistungsfähiger sind. Ein regelmäßiger Konsum kann den Fettstoffwechsel verbessern, die Muskulatur und Bindegewebestrukturen besser versorgen, was nach dem Sport z. B. die Erholung fördert. Aber Rote Bete ist nicht nur für Sportler ein Muss, sondern steht allgemein für mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit im Alltag, fördert die Regeneration nach aktiven und sportlichen Betätigungen und hilft Verletzungen vorzubeugen. Außerdem speichert sie viel Nitrat und senkt so den Sauerstoffbedarf der Muskeln.

Für Smoothies verwende ich gerne die Rote-Bete-Blätter, da in diesen die meisten Vitamine stecken. Im Blattgrün steckt z. B. die siebenfache Calciummenge der Knolle, die dreifache Magnesiummenge, die sechsfache Vitamin-C-Menge, die mehr als zweihundertfache Vitamin-A-Menge und die zweitausendfache Menge an Vitamin K.

Aber auch die Knolle der Roten Bete kann sich im Vergleich zu anderen Gemüsearten mehr als sehen lassen und eignet sich prima für Smoothie-Bowls, Suppen und Salate.

Wusstet Ihr, dass Rote Bete mit fast 90% Wassergehalt und den vielen löslichen Ballaststoffen wahre Figurschmeichler sind? Sie senkt den Homocysteinspiegel und schützt uns dadurch vor Herz- und Gefäßkrankheiten. Außerdem sind in der Knolle in großen Mengen Folsäure enthalten, was sie für werdende Mütter sehr wertvoll macht.

Und zu guter Letzt kann ein regelmäßiger Verzehr von Rote Bete den Spiegel unseres Glückshormons Serotonin erhöhen. Somit gilt sie auch als Stimmungsaufheller :-) Genau richtig für die anstehende trübe Jahreszeit, oder?

Und nun zum Burger-Rezept…

Diese Burger sind wirklich sooo lecker und empfehlenswert. Schmeckt doch die geraspelte und marinierte Rote Bete schon im Salat wunderbar; aber als Burger, in Kokosöl ausgebacken und mit Mango-Chutney bestrichen, harmoniert sie so unglaublich fein.

Bei uns zu Hause waren alle sofort begeistert. Aber probiert selbst.

 

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Rote Bete Burger – dazu Kürbispommes mit Mango-Chutney

Zutaten für die Burger

4-6 Burger Brötchen nach Wahl

300 g Rote Bete Knolle

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

1 Handvoll Basilikumblätter

100 g Haferflocken

1 EL Sojasoße

1 Ei*

75 geriebener Mozzarella oder Parmesan Käse*

Salz und Pfeffer

Kokosöl zum Ausbacken der Burger

Rotkohl, Salat, Gurken, Tomaten zum Garnieren

Zubereitung

Die Rote Bete Knolle schälen und grob raspeln. Zwiebeln und Knoblauchzehe schälen und würfeln. Die Basilikumblätter hacken. Anschließend alles zusammen mit den restlichen Zutaten vermengen und für ca. 30 Minuten ziehen lassen. Ich habe aber festgestellt, dass sich die Burger hinterher besser formen lassen, wenn sie noch ein wenig länger durchziehen.

In der Zwischenzeit die Kürbispommes und die Mango-Chutney zubereiten. Das Rezept findet Ihr hier.

Nun aus der Rote Bete Masse 4-6 Burger formen. Die Pfanne erhitzen und das Kokosöl schmelzen lassen. Die Burger von jeder Seite mindestens 3 Minuten braten.

*(Wer ist lieber vegan mag, gibt anstatt einem Ei als Bindemittel 1 EL Johannisbrotkernmehl dazu und wählt ggfs. einen pflanzlichen Käseersatz)

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2 Comments

  • Reply Rote Bete Burger mit Feldsalat und Granatapfel-Dressing – NaturallyGood 6. Februar 2016 at 11:47

    […] Die Zubereitung für das Chutney findet ihr hier. […]

  • Reply Clean Eating Workshops 2016 | Meine Workshops in Kooperation mit Vitamix – NaturallyGood 22. Dezember 2016 at 12:16

    […] Meine Rote Beete Veggie-Burger hatten bereits im ersten Workshop im Mai ihr Debüt. Sie kamen schon damals so gut an, dass ich sie auch dieses Mal wieder mit ins Menü aufgenommen habe. Rote Beete ist einfach vielseitig in der Verwendung und dabei so unglaublich gesund. Und geschmeckt hat es auch allen. Das Rezept findet ihr hier. […]

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