Quinoa: Ein Power-Korn das überzeugt und für mehr Ausdauer und Kraft steht.

Habt Ihr Quinoa auch schon für Euren Speiseplan entdeckt? Das über 6000 Jahr alte Inka-Power-Korn überzeugt in mehrfacher Weise und ist so vielseitig einsetzbar. Diente Quinoa schon den Andenvölkern als wichtigstes Grundnahrungsmittel, ist es heut Quinoa eine willkommene Abwechslung für Salate und in Müslis. Als Asiatisch „Gebratener Reis“ finde ich Quinoa z. B. unschlagbar lecker. Ich habe hier zwei leckere Clean-Eating-Rezepte mit Quinoa, die nicht nur gut für Euch sondern vor allem auch für Eure Gesundheit sind.

Vorher kommen aber noch ein paar überzeugende Fakten zu Quinoa…

Die Mutter aller Getreide, wie Quinoa auch bezeichnet wird, wurde ursprünglich vor allem gegessen, um Kraft und Ausdauer zu erlangen. Als sogenanntes „Pseudogetreide“ ist es daher sehr beliebt – und dies nicht nur bei Sportlern und allen Aktiven Menschen, denn:

  • Quinoa ist reich an Calcium, Magnesium, Eisen und Zink.
  • Vor allem der hohe Magnesiumgehalt (1 Tasse enthält fast 40% des Tagesbedarfs) kann unsere Blutgefäße und die Muskeln sowie unseren Herzmuskel entspannen.
  • Aufgrund der hohen pflanzlichen Eiweißquellen ist Quinoa einzigartig für eine gesunde und vitalstoffreiche Ernährung und besonders für Veganer zu empfehlen.
  • Darüber hinaus enthält Quinoa verhältnismäßig viele Ballaststoffe, sättigt gut und bringt die Verdauung in Schwung.
  • Das „Inka Gold“, wie es ebenfalls genannt wird, ist außerdem glutenfrei und kann bei Getreideunverträglichkeiten bedenkenlos gegessen werden.

In der Zubereitung kann Quinoa entweder roh oder gekocht gegessen werden. Ich verwende es gerne im morgendlichen Müsli und für leckere Salate, oder auch für eine Art „Quinoa-Reis“-Gericht.

Vor der Zubereitung sollte man Quinoa unter fließendem Wasser gut abspülen. In Müslis kann Quinoa – genau wie Getreide – geschrotet und eingeweicht werden.

Und nun zum Rezept… Ich liebe dieses Rezept, denn in größerer Menge hergestellt, hat man genug für Gäste oder den nächsten Tag – falls etwas übrig bleibt. Schmeckt warm und kalt.

 

Quinoa

Quinoa-Asiatisch „Gebratener Reis“

Vegan, ca. 4 Portionen

250 Gr. Quinoa

1 rote Chilischote

1 daumengroßes Stück Ingwer

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

3 Frühlingszwiebeln

2 Karotten

1 kleiner Brokkoli

Champignons oder Pilze nach Saison

Eine Handvoll Erbsen und Mais

½ Limette

1 EL Kokosöl

5 EL Sesamöl

Shoyu (Bio-Soja-Sauce) zum abschmecken

Koriander nach Belieben

 

Quinoa_nachher  Quinoa_togo2

 

Quinoa abspülen und 500 ml Wasser zum Kochen bringen. Anschließend zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 12 Minuten köcheln. Vom Herd nehmen und 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und kleinschneiden. Den Ingwer, Knoblauch, die Zwiebel und rote Chili fein hacken. Die Karotten in Stifte schneiden, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Champignons putzen und in Scheiben schneiden.

Wok oder Pfanne erhitzen und das Kokosöl darin erwärmen. Knoblauch und Chili kurz anbraten. Anschließend Brokkoli, Karotten und das restliche Gemüse (bis auf die Champignons) hinzufügen und kurz mitbraten. Das Gemüse nur kurz anschwitzen, damit es bissfest bleibt. Nun das Quinoa unter das Gemüse heben und mit 2-3 Esslöffeln Sesamöl weiterbraten. Zum Schluss Ingwer, Frühlingszwiebeln und Champignons zufügen. Das gebratene „Gemüse-Quinoa“ mit Salz, Pfeffer und dem Saft von einer halben Limette abschmecken. Zum Garnieren Koriander zufügen und Servieren.

 

Und ein weiteres Rezept für einen leckeren Quinoa Salat.

Auch dieser Salat lässt sich super vorbereiten und schmeckt warum und kalt. Beide Rezept sind daher toll auch für unterwegs.

Quinoa_Reissalat2

 

Quinoa-Salat mit Frühlingszwiebeln und Erbsen

Vegan / Glutenfrei

Zutaten für 4 Portionen
130 gr. Quinoa
30 ml Olivenöl
3 Frühlingszwiebeln
150 gr. Erbsen, frische oder tiefgefroren
1EL frischgepresster Zitronensaft
1TL Agavendicksaft
1 TL Dijonsenf
1 Knoblauchzehe zerdrückt
1 TL glatte Petersilie, gehackt
1 TL frisches Basilikum, gehackt
Frisch gemahlener Pfeffer

Quinoa nach Anweisung kochen und beiseite stellen. 1 Teelöffel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebeln und Erbsen darin dünsten und anschließend zum Quinoa geben. Alle restlichen Zutaten in einer kleinen Schüssel aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Dressing über den Quinoa-Salat gießen und mischen. Schmeckt warm und kalt.

Quinoa_Reissalat

 

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2 Comments

  • Reply Leicht und lecker: Quinoa Porridge mit Erdbeeren und Mandelmus (vegan und glutenfrei) – NaturallyGood 9. Januar 2017 at 19:04

    […] hinaus hat Quinoa zahlreiche gesundheitliche Vorteile, über die ich hier schon mal geschrieben habe. Ein weiterer Grund, weshalb ich bei der Auswahl des Getreides bei […]

  • Reply Detox-Frühstück: Warmer Hirsebrei mit Heidelbeeren und Nüssen – NaturallyGood 9. Januar 2017 at 21:07

    […] Getreidesorten greifen die mindestens genauso viel zu bieten haben, wie beispielsweise das Korn der Inkas […]

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