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Linsenbällchen in selbst gemachter Tomatensauce mit Pasta (Grundrezept Tomatensauce)

An manchen Tagen müssen es einfach Pasta in Tomatensauce sein, richtig? Pasta mit einer leckeren Tomatensauce sind für mich das perfekte Comfort Food. Sie schmecken immer und sind wahnsinnig schnell zubereitet. Am liebsten esse ich Pasta ganz klassisch. Die Tomatensauce muss für mich aber unbedingt selbst gekocht und mit vielen frischen Kräutern verfeinert sein.

Eine weitere Variante, die es mindestens ein Mal in der Woche auf den Mittagstisch schafft, ist meine fleischlose Linsenbolognese. Ehrlicherweise auch nicht ganz uneigennützig. Schließlich sorgen Linsen für die nötige Extraportion Eiweiß und sättigen gleichzeitig ganz wunderbar, ohne zu belasten. Eine Kombi, die ich mittags ausgesprochen perfekt finde.

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Die Kombination von Linsen, Tomatensauce und Pasta finde ich, passt wahnsinnig gut zusammen. Deshalb gehört auch dieses Rezept für Linsenbällchen in selbst gemachter Tomatensauce ab sofort zu meinem neuen Favorit. Die fertigen Linsenbällchen werden abschließend in die frisch-gekochte Tomatensauce gegeben. So gut und aromatisch. Selbst gekochte Tomatensauce unterscheidet sich wirklich grundlegend von der Zubereitung mit Dosentomaten.

Mein Grundrezept für die Zubereitung einer frischen Tomatensauce hat auf dem Blog bisher noch gefehlt, genauso wie eine pflanzliche Variante von Hackfleischbällchen aus Linsen, die ich hier schon lange mal vorstellen wollte. Beide Rezepte gibt es am Ende des Blogposts.

Übrigens sehen meine Linsenbällchen der Fleischvariante optisch zwar täuschend ähnlich, bestehen aber dennoch aus rein pflanzlich Zutaten und sind damit eine leckere Alternative zu Hackfleischbällchen.

Auf Instagram habe ich mich zu diesem Rezept von einer Blogger-Kollegin inspirieren lassen. Ihr Foto hat mich sofort angesprochen hat, wenn auch unsere Rezepte sich in der Zubereitung grundlegend voneinander unterscheiden. Das ursprüngliche Rezept von Bianca, könnt ihr übrigens auf ihrem Blog nachlesen. Sicherlich werde ich das in Kürze auch mal ausprobieren.

Bei meinem Rezept habe ich für die Zubereitung der Bällchen, wie bereits bei meiner Linsen-Bolognese und meinem Linsen-Burger, Belugalinsen verwendet. Hierzu werden die Linsen vorab nach Packungsanleitung gekocht (sie sollten eher bissfest und nicht zu weich gekocht sein, da sich die Bällchen ansonsten schlecht formen lassen). Nach dem Kochen wird das Ganze grob mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einer klebrigen Masse püriert und gewürzt.

Die Linsenmasse habe ich nach meinem Grundrezept für Hackfleischbällchen zubereitet und alles mit Zwiebeln, Kräutern und edelsüßem Paprika abgeschmeckt.

Ich gebe zu, dass dieses Rezept kein 5-Minuten-Rezept ist. Allein die Zubereitung der selbst gemachten Tomatensauce nimmt ein wenig Zeit in Anspruch. Ausprobieren solltest du es aber dennoch – einfach weil es so lecker und gesund zugleich ist. Und um dir den Vorbereitungsstress zu nehmen, empfehle ich dir sowohl die Tomatensauce als auch die Linsenbällchen jedes Mal immer in größerer Menge zuzubereiten. Die Tomatensauce ist sowieso ein tolles Grundrezept für alle Tomatensaucen-Rezepte und lässt sich ohne weiteres einfrieren. Und auch die Linsen halten sich vorgebraten mindestens 2-3 Tage im Kühlschrank oder eignen sich zum Einfrieren. Damit lässt sich auch aus diesem Rezept eine wunderbare Meal-Prep-Mahlzeit machen.

Denn eines steht fest, Linsenbällchen sind super vielseitig und lassen sich immer wieder mit neuen Gerichten kombinieren. Als klassisch deutsche Variante stelle ich sie mir zum Beispiel herrlich zu Rotkohl und Kartoffel-Püree vor.

Was meinst du?

Linsenbällchen mit Tomatensauce und Pasta

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Zutaten für 4 Personen

500 g Belugalinsen

1 große Zwiebel, gewürfelt

1 Knoblauchzehe, gehackt

2 Tl Paprika, edelsüß

1 EL Sonnenblumenöl

100 g Hafer- oder Buchweizenflocken

½ Bund frische Petersilie, gehackt

Salz und Pfeffer

1 Ei (*Wer ist lieber vegan mag, gibt anstatt einem Ei als Bindemittel 1 EL Johannisbrotkernmehl dazu)

Öl zum Anbraten

Zutaten Tomatensauce

1 Kg Frische Tomaten

250 g Kirsch-Tomaten

1 EL Kokosblütenzucker oder Honig

Salz + Pfeffer

Basilikum, gehackt

1 Zweig Rosmarin

1 TL Thymian

1 TL Oregano

2 Knoblauchzehen

2 Zwiebeln

Olivenöl

Pasta nach Wahl

Zubereitung Linsenmasse

  1. Linsen nach Packungsanleitung kochen. Anschließend abkühlen lassen und grob pürieren.
  2. Zwiebel schälen, würfeln, Petersilie waschen und hacken. Anschließend mit der Linsenmasse und den übrigen Zutaten in eine Schüssel geben und gut durch mischen und ca. 30 Minuten stehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Pasta nach Packungsanleitung kochen und Tomatensauce zubereiten.

Zubereitung Tomatensauce und Linsenbällchen:

  1. Zwiebeln schälen und würfeln, Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Tomaten waschen, vom grünen Stielansatz befreien und vierteln.
  3. Einen Topf mit Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl glasig andünsten. Tomaten und übrige Zutaten zufügen und alles ca. 30 Minuten einkochen.
  4. In der Zwischenzeit die Linsenmasse zu mehreren kleinen Bällchen formen (falls die Masse noch etwas zu feucht sein sollte, dann einfach etwas mehr Haferflocken zugeben.)
  5. Öl in der Pfanne erhitzen und die Linsenbällchen von beiden Seiten braten.
  6. Die gebratenen Linsenbällchen zur Tomatensauce geben, Kirsch-Tomaten zugeben und mit der gekochten Pasta vermengen.

 

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