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Fitmacher & Soulfood: Kichererbsen Masala (vegan)

Liebst du Kichererbsen und Curries auch so sehr wie ich? Dann empfehle ich dir dieses Rezept für ein veganes Kichererbsen Masala. Aktuell steht das auf meiner persönlichen Soulfood-Liste ganz weit oben, wofür es gleich mehrere Gründe gibt. Es ist lecker, wohltuend, wärmt von innen, belastet nicht und versorgt uns mit allen wichtigen Nährstoffen. Perfekt also für die aktuelle Jahreszeit, in der unser Stoffwechsel viel zu schnell ins Stocken geraten kann. Die Folgen sind eine ständige Verfrorenheit, Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Trägheit.

Unser Körper sehnt sich regelrecht nach Immun-Boostern. Die können wir ihm über die richtige Nahrungsmittelauswahl ganz einfach geben. Was wir tun können, um ihm auf die Sprünge zu helfen? Auf Nahrungsmittel setzen, die es in sich haben. Kichererbsen, Gewürze und Kräuter sind da die perfekte Kombination. Allesamt extrem nahrhaft, bekömmlich und wahre Fitmacher wenn es darum geht, unserem Körper etwas Gutes zu tun.

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Perfektes Gute-Laune-Essen

Ein Kichererbsen Masala ist damit eine richtige Fitmacher-Mahlzeit und das perfekte Gute-Laune-Essen um in Schwung zu kommen. Die darin enthaltenen Gewürze und Kräuter wie Kurkuma, Ingwer, Koriander und Chili wirken enorm Stoffwechsel anregend, stärken das Immunsystem auf natürliche Weise und haben einen enormen Mehrwert für unsere Gesundheit. (Benefits zu Gewürzen weiter unten)

Kichererbsen sorgen – wie der Name schon sagt – für gute Laune. Denn aufgrund ihres hohen Eiweißanteils, der komplexen Kohlenhydrate, enthaltenen Vitamine A, B, C und E und Spurenelemente Eisen, Zink sowie Magnesium können sie von unserem Körper bestens verwertet werden. Gleichzeitig sättigen sie ohne zu belasten. Damit zählen sie mitunter zu den schonendsten Hülsenfrüchten. Wer also bisher mit Hülsenfrüchten so seine Probleme hatte, sollte unbedingt mal zu Kichererbsen greifen.

Auch für meine Clean Eating – Iss dich fit Challenge habe ich das Kichererbsen Masala ganz bewusst ausgewählt:

  1. Der hohe Eiweißanteil der Kichererbsen hilft unseren Fettstoffwechsel zu aktivieren und sorgt dabei gleichzeitig für die nötige Entlastung.
  2. Zusätzlich heizen die vielen Gewürze und Kräuter unserem Stoffwechsel mächtig ein, was die Fettverbrennung steigert und bei der Gewichtsregulation hilft.
  3. Außerdem ist das Gericht ein perfektes Meal Prep. Es lässt sich wunderbar in größerer Portion vorkochen und hält sich über mehrere Tage im Kühlschrank.

Und, haben die Argumente überzeugt? Dann probiere das Rezept aus und lass es dir schmecken. Ich freue mich über dein Feedback.

Rezept Kichererbsen Masala

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Zutaten für 2 Portionen

1 EL Kokosöl
½ Zwiebel (gewürfelt)
3 Knoblauchzehen
1 EL Ingwer, gehackt
3 EL frischer Koriander, gehackt
1 grüne Chili
½ TL Kurkuma Pulver
½ TL Paprika Pulver
2 frische Tomaten, gewürfelt
2 Karotten
2 Selleriestangen
200 g passierte Tomaten
220 g Kichererbsen (Abtropfgewicht)
½ TL Garam Masala
1-2 EL Kokosblütenzucker
Saft von ½ Limette

Zubereitung

  1. Karotten und Sellerie waschen und in Scheiben schneiden.
  2. Einen Topf mit Kokosöl erhitzen und Zwiebel darin glasig
    dünsten.
  3. Knoblauch, Ingwer, Koriander und grüne Chili im Mörser
    oder Mixer zu einer Paste verarbeiten und zu den Zwiebeln
    geben. Paprika, Kurkuma und Salz zufügen und kurz anbraten.
  4. Tomaten und passierte Tomaten zufügen, Gemüse und
    Kichererbsen zufügen und alles ca. 15 Minuten auf niedriger
    Temperatur einkochen.
  5. Sobald das Masala etwas eindickt ist, wird alles mit Kokosblütenzucker,
    Salz, Limettensaft und Garam Masala abgeschmeckt.

Benefits Gewürze

Chili

Als Heilpflanze werden der Chilischote jede Menge antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen nachgesprochen, die einen positiven Effekt auf unsere Gesundheit und das Immunsystem haben. Chilis sorgen deshalb nicht nur für die nötige schärfe in der Küche, sondern feuern über das enthaltene Capsaicin, vor allem die Stoffwechselprozesse in unserem Körper an sorgen für einen vermehrten Energieverbrauch.

Koriander

Auch Koriander gilt als eines der ältesten Heilkräuter der Welt. Dem heilsamen Küchenkraut wird vor allem eine antibakterielle und antivirale Wirkung zugesprochen. Glaubt man Studien, dann kann Koriander aufgrund seiner natürlich vorkommenden antibakteriellen Substanzen, sogar wie ein natürliches Antibiotikum wirken. Deshalb wird es auch oft zu Linderung von Entzündungskrankheiten und bei Infektionen und Entschlackungskuren verwendet.

Ingwer zur Immunabwehr

Ingwer ist ein altbewährtes Superfood das unser Immunsystem stärkt, den Stoffwechsel anregt und die Fettverbrennung steigert. In der Ayurvedischen und Traditionellen Chinesischen Medizin werden dieser besonderen Wurzel schon seit über 3000 Jahren heilende Kräfte nachgesagt. Ich liebe es mit Ingwer in meiner Küche zu experimentieren und verwende diese Superfood Knolle mit der besonders fein-würzigen Note in fast allen meinen Gerichten.

Der scharfen Ingwerknolle wird eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem nachgesagt. Aufgrund der ätherischen Öle und Scharfstoffe wird Ingwer deshalb oft zur Vorbeugung und Behandlung von Erkältungskrankheiten eingesetzt. In der Küche sorgt Ingwer für einen wahren Energy-Boost. Die in der Knolle enthaltenen Scharfstoffe bringen unsere Stoffwechselproduktion auf Hochtouren und den Kreislauf in Schwung, was zusätzlich die Durchblutung anregt.

Dadurch wird das gesamte Verdauungssystem (Magen, Darm und Galle) positiv aktiviert, was sich auch positiv auf unsere Entgiftungsorgane auswirkt. Die enthaltenen Gingerole und Shogaole kurbeln nämlich die Gallensaftproduktion an, was wiederum die Fettverbrennung aktiviert, unserem Körper zusätzlich von Innen einheizt und auch bei der Gewichtregulierung hilft.

Kurkuma

Kurkuma ist in der Küche so vielseitig einsetzbar und verleiht nicht nur herzhaften Gerichten eine besonders feine Note. Als wirksamer Bestandteil zählt Kurkumin zu den bedeutendsten Heilpflanzen, wenn es darum geht das Immunsystem auf natürliche Weise zu stärken. Kurkumin wirkt antibakteriell und zellschützend zugleich. Studien zufolge, festigt es die Membranen der Körperzellen und erhöht damit deren Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern.

Durch seine starke antioxidative Wirkung und das in der Knolle enthaltene Vitamin B6, wird Kurkuma auch gerne erfolgreich bei entzündlichen Erkrankungen eingesetzt und soll zusätzlich den Magen und Darm besänftigen. Da Kurkuma schlecht wasserlöslich ist, empfiehlt es sich immer zusammen mit einem Öl einzunehmen. So kann das Kurkumin noch besser vom Körper verwertet werden. Ich verwende hierzu gerne einen Teelöffel Kokosöl.

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