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Clean Eating: Eine Ernährungsform mit Spaß und ohne Verzicht.

Clean Eating wird als DIE trendige Ernährungsform gefeiert, bei der du auf Nichts verzichten musst. Zu Recht? Absolut, denn Clean Eating – eine Ernährungsform nach der ich persönlich schon seit vielen Jahren lebe – besagt nichts anderes als Lebensmittel möglichst in ihrer reinen und natürlichen Form zu belassen. Wer dieser Regel folgt, wird mit einem Hoch an Nährstoffen und der damit verbundenen Vitalität im Alltag belohnt und braucht auch beim Naschen auf Nichts zu verzichten. Hört sich verlockend an? Ist es auch, denn eigentlich ist diese Form der Ernährung gar nicht neu, sondern ein „alter“ Hut, nach der unsere Vorfahren immer gelebt haben.

Clean Eating bedeutet nichts anderes als „back to the roots“ – Eben so, wie wir es von unseren Vorfahren gewohnt waren.

Fertigprodukte und die schnelle und bequeme Art des Essens, mit zahlreichen Konservierungsstoffen, werden bei dieser Ernährungsform vermieden. Slow-Food statt Fast-Food lautet stattdessen die Devise.

  • Selbst und ohne Zusatzstoffe zu kochen,
  • Viel frisches Obst und Gemüse zu verwenden und
  • Möglichst biologisch, regional und saisonal einzukaufen.

Warum diese Ernährungsform derzeit einen medialen „Hype“ erfährt?

Vielleicht weil sie zum Umdenken zwingt und uns lehrt achtsamer mit uns selbst, unserem Körper und unserer Nahrung umzugehen. Sich „clean“ zu ernähren gehört für mich zu einem Lebensgefühl. Ein Gefühl, das darauf basiert sich möglichst bewusst zu ernähren, um gesund und im Einklang mit Körper und Geist zu sein. Ich bin davon überzeugt, dass unsere Gesundheit, unser allgemeines Wohlbefinden und persönliche Ausstrahlung untrennbar mit der Ernährung verknüpft sind. Wer sich „clean“ ernährt sieht die Dinge in Bezug auf seine Gesundheit daher ganzheitlich und nicht losgelöst von einander. Ein aktiver Lebensstil und Sport gehören deshalb ebenfalls ins Clean-Eating-Konzept.

Vielleicht ist das eine Antwort darauf, warum Clean Eating so gut in unseren Zeitgeist passt.

Eat the rainbow – naturbelassen statt industriell verarbeitet.

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Das bedeutet aber keineswegs das der Speiseplan von gähnender Leere geprägt ist. Ganz im Gegenteil. „Eat the rainbow“ finde ich hier sehr treffend. Sich von den Farben und der Fülle der Lebensmittel aus der Natur inspirieren zu lassen und mit unterschiedlichen Lebensmitteln zu experimentieren ist eine ganz treffende Beschreibung für deinen Clean-Eating-Speiseplan, der sehr abwechslungsreich und bunt aussieht.

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Auch tierische Lebensmittel wie Fisch, Eier und mageres Fleisch schließt eine cleane Ernährung keineswegs aus. Einzige Bedingung: Alle Lebensmittel sollten möglichst naturbelassen und nicht industriell verarbeitet werden. Warum? Weil künstliche Zusatzstoffe Nahrungsmittel in seiner reinen Form stark verändern und wertvolle Nährstoffe zerstören. Lebensmittel die in ihrem Ursprung möglichst rein = clean sind und mit einer besonders hohen Vitamin- und Vitalstoffdichte gespickt sind, stehen daher ganz oben auf dem Speiseplan.

Bei einer cleanen Ernährung müssen wir auf Nichts verzichten, sondern ersetzen industriell hergestellte und stark verarbeitete Lebensmittel durch hochwertige und natürliche Alternativen.

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So sieht der cleane Speiseplan aus

  • Gemüse und Obst (regional, saisonal, biologisch angebaut)
  • Vollwert und Pseudogetreide, z. B. Hirse und Quinoa
  • Nüsse und Samen
  • Hülsenfrüchte
  • Mageres Fleisch und Fisch
  • Gewürze, Kräuter und Wildkräuter
  • Superfoods
  • Natürliche Süßungsmittel wie z. B. Kokosblütenzucker, Datteln, Ahornsirup
  • Gesunde Fette, z. B. Kokos- und Leinsamen Öl, Avocado

Welche Vorteile bringt diese Ernährungsform?

Um gesund und fit zu bleiben ist es wichtig, auf die optimale Zufuhr von essentiellen Nährstoffen zu achten. Clean Eating hilft dabei, den Blick gezielt für gesunde Lebensmittel zu schärfen. Wer sich nach diesem Konzept ernährt kann die tägliche Nährstoffempfehlung entspannt als Richt-Angaben sehen.

Da wir mit einem Hoch an Vital- und Nährstoffen versorgt werden, kommt Clean Eating vor allem unserer Gesundheit und unserem allgemeinen Wohlbefinden zugute.

Unser Stoffwechsel wie auch unsere Verdauung wird angekurbelt, was oftmals mit einer Gewichtsreduktion bzw. dauerhaften -Regulierung einhergeht. Durch die vielen Vitamine und Antioxidantien, die wir täglich über Nahrung zu uns nehmen, verbessern wir auch unser Hautbild und unsere Ausstrahlung. Allgemein haben wir durch diese Ernährungsform mehr Power im Alltag, fühlen uns fit und aktiv und schlafen besser. Zusätzlich brauchen wir uns über unsere optimale Nährstoffverteilung keinerlei Gedanken machen.

Ein Grundsatz beim Clean Eating lautet, möglichst täglich zu frühstücken. Früher war ich in Bezug auf „Brot“ ein richtiger Frühstücksmuffel. Smoothies und Smoothiebowls sind für mich eine wunderbare Möglichkeit mich dennoch bereits am Morgen mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen. Zudem macht das Experimentieren mit Obst und Gemüse der Saison einfach Spaß.

Da wir uns gerade mitten in der Pfirsichzeit befinden, habe ich eine leckere Frühstücksidee für euch…

 

Pfirsich-Smoothiebowl mit Ananas und Kurkuma

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Zutaten

2 Pfirsiche

1 Prise Vanille

½ Ananas

1 kleines Stück Kurkuma (Oder ½ TL Kurkuma-Pulver)

1 TL Kokosöl

100 ml Mandelmilch

Zubereitung

Alle Zutaten in den Mixer geben und mixen bis eine cremige Konsistenz entsteht. Anschließend mit Toppings nach Wahl garnieren.

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